Über uns
Die Leidenschaft für die Berge und die kraftvoll erklingenden Alphornmelodien führte im Herbst 2005 zur Gründung der „Mutzbacher Alphornbläser“ in Odenthal bei Köln.
Über uns
Die Leidenschaft für die Berge und die kraftvoll erklingenden Alphornmelodien führte im Herbst 2005 zur Gründung der „Mutzbacher Alphornbläser“ in Odenthal bei Köln.
Wie bin ich zum Alphorn gekommen?
Berg und Musik – was gibt es Schöneres? Ja und das ist schon das einfache Rezept, wie ich zum Alphorn gekommen bin.
Die wunderschönen Almwiesen, die glasklaren Bäche, die schroffen Felswände und das blau schimmernde Gletschereis haben mich schon immer fasziniert, so dass ich mich schon sehr früh für das Bergsteigen begeistern konnte. Aus Familientradition und dem manchmal nicht ganz unerheblichen Druck des musikalischen Vaters war auch klar, dass ich ein Musikinstrument lernen sollte. Da ein Freund von mir das Waldhorn schon spielte und ich es bei ihm ausprobieren konnte, bin ich dann beim Waldhorn als klassisches Blasinstrument gelandet.
So und jetzt malen Sie sich mal aus, wie ich ein Alphorn zum ersten Mal in den Bergen gehört habe. Es war einfach wunderschön, diese warmen und doch so gewaltigen und weitreichenden Klänge in den Bergen zu hören. Als ich dann zum ersten Mal auch die Gelegenheit hatte, das Instrument selber auszuprobieren, war es um mich geschehen. Wie es ein Kollege so treffend ausgedrückt hat – war ich infiziert.
Ja – und hat nicht jeder von uns mal eine ganz verrückte Idee im Leben? Und genau die habe ich dann umgesetzt. Im Rheinland Alphorn zu spielen, ist sicherlich so eine verrückte Idee! Wie viele nette Leute wir aber schon bei unseren Auftritten kennengelernt haben, wie viel tolle Feste und Konzerte wir miterleben und mit unseren Alphornklängen bereichern durften – das hatten wir uns damals, als wir unsere Alphorn-Gruppe gegründet haben, nicht träumen lassen.
Jetzt wissen wir, mit diesen Klängen können wir sehr viele Menschen begeistern und für eine kurze Zeit ganz spontan in die schöne Welt der Berge entführen! Kommen Sie mit!
Im Alter von 10 Jahren habe ich die Trompete für mich entdeckt und fand nach einigen Unterrichtsjahren meinen Platz in der Blasmusik. Früh musizierte ich im Bayer Blasorchester mit Trompete und Flügelhorn.
In den ersten Musiker Jahren wurde mir aber klar, dass der Jazz mich faszinierte und das Mitwirken in der Bayer Big Band als Ziel verfolgte. Hier musiziere ich nun seit 1985 und hoffe es werden noch viele Jahre mehr. Mit beiden Orchestern erfolgten Tourneen in Europa ,USA und Brasilien, sowie Veröffentlichungen von CD-Produktionen. 2022 war es dann soweit, dass ich meine erste CD unter eigenem Namen produzierte.
Zum Alphornspielen bin ich 2011 gekommen. Diese Musik ist sicherlich eine ganz andere Musikrichtung, sie bringt mir insbesondere den nötigen Ausgleich zu meinem Arbeitsleben. Alphornspielen ermöglicht mir bei den vielen Auftritten interessante und Musik begeisterte Menschen kennenzulernen. Im Laufe der vielen musikalischen Jahren, war mir immer sehr wichtig, mit meiner Musik andere Menschen persönlich zu berühren und zu begeistern.
Ich freue mich, auch weiterhin dieses Ziel umsetzen zu können.
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Simone Pietruschka
- Erste & Zweite Stimme
Mein musikalischer Werdegang wurde mit 11 Jahren durch ein Jagdhorn meines Vaters geweckt. Schon nachdem ich die ersten Jagdsignale spielen konnte, ging es ergänzend mit einer Trompete in der Musikschule weiter. Dort spielte ich als Solistin und gleichzeitig in verschiedenen Orchestern.
Mit Beginn des Studiums begann eine 25-jährige Pause mit dem Musizieren.
Da mich die Musik nicht loslassen wollte, fand ich endlich den Kontakt zur Paulus Big Band in Köln, in der ich wieder anfing, Trompete zu spielen. Später kamen das Schulorchester vom NCG und die Bayer Big Band dazu. Von der Bayer Big Band aus kam ich dann schließlich über Martin Wiemer zur Alphorngruppe und zum Alphorn spielen. Schon nach der ersten Probe im Mai 2015 war klar, dass ich da hin- und dazu gehöre.
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Ernst Kuballa
- Zweite & Dritte Stimme
In einer Musikerfamilie aufgewachsen konnte ich zuerst Noten und dann erst Buchstaben lesen. Fast alle Musikinstrumente durfte ich praktisch ausprobieren. Nach einem vielseitigen Musikstudium habe ich mich für den Beruf des Klavierstimmers entschieden.
Als Waldhornspieler nehme ich regelmäßig u. a. an den „Süddeutschen Horntagen“ teil. Dort wollte eine internationale Gruppe ein Alphornquartett spielen, leider musste aber ein Musiker kurzfristig absagen. Ich wurde gefragt, ob ich aushelfen könnte – ein Alphorn für mich wäre da. Nach einer Schnellanleitung und einer langen Probe war ich bereit in dem Konzert am nächsten Tag mitzuspielen, aber … der verloren gegangene Alphornist kam doch rechtzeitig zum Konzert! Mit diesen eindrücklichen ersten Alphornerfahrungen aber bin ich direkt zu einem Alphornbauer gefahren und habe mir ein Alphorn der Spitzenklasse gekauft.
Seitdem spiele ich mit Begeisterung – nicht nur im Bergischen Land. Mit der Verfassung neuer Musikstücke und Arrangements möchte ich das Repertoire für das Alphorn erweitern und entdecke dabei neue Möglichkeiten in der Gestaltung des faszinierenden Ur-Klangs des Alphorns.
Wir spenden
Unter dem Motto „Alphörner als Füllhörner“ spenden wir jedes Jahr einen Teil unserer Gage für einen guten Zweck.
Folgende Projekte, Hilfsorganisationen und Stiftungen konnten wir damit in den letzten Jahren unterstützen:
Stiftung
Frieden & Versöhnung
Förderung von Friedeninitiativen und -forschung
Weihnachtswunder von WDR2
Für „Aktion Deutschland hilft” – die Projekte unterstützt, die den Hunger in der Welt bekämpfen